Ex-Chef des Marien-Hospitals Euskirchen bleibt auf freiem Fuß
Veröffentlicht: Dienstag, 11.03.2025 06:20
Im Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Geschäftsführer des Marien-Hospitals Euskirchen gibt es jetzt die Entscheidung: Der Mann bleibt auf freiem Fuß - trotz Bedenken der Staatsanwaltschaft.
Staatsanwaltschaft hatte Beschwerde eingelegt - OLG hat enschieden
Im laufenden Korruptionsprozess gegen den ehemaligen Chef des Marien-Hospitals Euskirchen hat das Oberlandesgericht eine Entscheidung getroffen. Der Angeklagte bleibt vorerst auf freiem Fuß, obwohl die Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen seine Freilassung eingelegt hatte. Die Staatsanwaltschaft befürchtet unter anderem, dass der Mann sich absetzen könnte.
40.000 Euro Kaution sollen Flucht des Angeklagten verhindern
Das Oberlandesgericht teilt diese Sorge, sieht jedoch die hinterlegte Kaution von 40.000 Euro als ausreichend an, um den Angeklagten von einer Flucht abzuhalten. Damit ist die Entscheidung, ihn für die Dauer des Prozesses aus der Untersuchungshaft zu entlassen, endgültig. Dem ehemaligen Geschäftsführer der Marien-Hospital-Stiftung wird unter anderem vorgeworfen, einen Bauunternehmer für ein privates Bauvorhaben beauftragt und die Kosten über das Marien-Hospital abgerechnet zu haben, teilweise zu überhöhten Preisen.