Dachstuhlbrand in Weilerswist: Haus unbewohnbar nach Feuer

Radio Euskirchen

Dachstuhlbrand in Weilerswist: Haus unbewohnbar nach Feuer

Ein Dachstuhlbrand in Weilerswist hat in der Nacht zu Donnerstag ein Wohnhaus unbewohnbar gemacht und zu einem größeren Einsatz der Feuerwehr geführt. Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Dachstuhl in voller Ausdehnung.

© Lanzerath

Mehrere Wohnungen unbewohnbar

In Weilerswist hat am Donnerstag (10. April) ein ausgedehnter Dachstuhlbrand ein Wohnhaus unbewohnbar gemacht. Die Feuerwehr wurde gegen 3:20 Uhr zu dem Brand in einer Doppelhaushälfte, in der Friedrich-Ebert-Straße, gerufen, der Dachstuhl brannte da schon in voller Ausdehnung. "Der Brand war in einer der beiden Haushälften ausgebrochen und hatte auf die benachbarte Hälfte übergegriffen.", berichtet der Leiter der Feuerwehr Weilerswist, Jürgen Schmitz. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung verhindern. Die Haushälfte, in der das Feuer ausbrach, ist laut Schmitz komplett unbewohnbar. In der benachbarten Hälfte ist die Dachgeschosswohnung ebenfalls nicht mehr bewohnbar, da die Flammen dort übergeschlagen sind.

Mann lief wieder in brennendes Haus

"Als die Feuerwehr eintraf, ging es zunächst darum, beide Haushälften zu evakuieren", so Schmitz. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Allerdings sorgte ein Bewohner für Aufregung, weil er während des Einsatzes wieder in das brennende Haus zurücklief und so von der Feuerwehr zweimal gerettet werden musste. Insgesamt waren 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort. Aus Schleiden kam der Abrollbehälter Atemschutz, der die Kräfte mit neuen Atemschutzflaschen versorgte. Das Deutsche Rote Kreuz kam zudem zur Einsatzstelle, um die Einsatzkräfte zu verpflegen. Die Nachlöscharbeiten zogen sich noch bis etwa 7 Uhr hin.