Medikamentenengpässe befürchtet

Radio Euskirchen

Medikamentenengpässe befürchtet

Viele Alltags-Medikamente werden in Apotheken in unserer Region häufig knapp. Der Grund: Seit der Corona-Pandemie kommt es immer wieder zu Lieferengpässen. Die Apotheker-Kammer Nordrhein macht jetzt darauf aufmerksam, dass der Iran-Krieg die Situation auch für den Kreis Euskirchen wieder verschärfen könnte.

Es vergehe kein Tag, an dem Apotheken in unserer Region nicht mehrmals mit Lieferengpässen zu kämpfen hätten, so die Apothekerkammer. Für Patienten bedeutet das oft: Unsicherheit und lange Wartezeiten, bis Alternativen gefunden sind.

Das Problem: Es herrsche eine globale Abhängigkeit von einigen wenigen Produktionsstandorten, die vor allem in Asien sind. Wenn dort eine Fabrik ausfällt oder durch Spannungen wie dem Iran-Krieg Transportwege dicht sind, führt das zu großen Engpässen.

Die Kammer fordert deswegen mehr Produktions-Standorte in Europa und mehr Handlungsspielraum für Apotheken, um schneller an Ersatz-Medikamente zu kommen.