Zweiter Veteranentag in Euskirchen

Radio Euskirchen

Zweiter Veteranentag in Euskirchen

Die Stadt Euskirchen ist der viertgrößte Bundeswehrstandort in NRW und das wurde Samstag sehr sichtbar: Bundeswehrsoldaten und Veteranen sind von der Bahnhofstraße aus bis zum Klosterplatz marschiert – und das zum größten Teil in Uniform. Anlass war der zweite deutsche Veteranen-Tag.

© Norbert Jeub

Der Veteranentag wird eigentlich am Montag begangen, aber Euskirchen hatte die Aktionen dazu aufs Wochenende vorgezogen. Begonnen hatte der Tag sehr emotional, mit der Umbenennung der Straße an der Mercatorkaserne in „Stefan-Kamins-Straße“. Kamins war ein in Euskirchen dienender Soldat, der 2003 im Afghanistan-Einsatz getötet wurde. Es ist deutschlandweit die erste Straße, die nach einem gefallenen Bundeswehrsoldaten benannt wurde.

Hintergrund des Veteranentags

Vor zwei Jahren wurde im Bundestag beschlossen, in Deutschland einen Veteranentag zu feiern. Als Wertschätzung und Anerkennung für die Soldatinnen und Soldaten und um zu zeigen, dass sie einen guten Job machen. Um 13 Uhr geht der "Marsch der Wertschätzung" von der Bahnhofstraße und über die Neustraße bis zum Klosterplatz.

Bis 16.30 Uhr ist dort am Samstag das Veteranendorf aufgebaut, in dem sich verschiedene Verbände der Bundeswehr sowie einige Blaulichtorganisationen präsentieren. In Euskirchen sind mehr als 1.500 Soldatinnen und Soldaten stationiert.

Die Stadt Mechernich wird anlässlich des zweiten Veteranentags am Montag die Deutschlandflagge vor dem Rathaus hissen. Auch Mechernich ist ein großer Bundeswehr-Standort in der Region. Anfang des Jahres haben Bürgermeister Fingel und Oberstleutnant Schnabel die jahrzehntelange intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Bundeswehr erneut besiegelt.