Planung für Gefahrenabwehrzentrum kann starten

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Planung für Gefahrenabwehrzentrum kann starten

Der Kreis Euskirchen macht den Weg frei für ein neues Gefahrenabwehrzentrum in Mechernich. Der Kreistag hat am Mittwichabend einstimmig beschlossen, das Projekt grundsätzlich umzusetzen und die nächsten Planungsschritte einzuleiten.

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Hintergrund ist, dass das bisherige Kreisbrandschutzzentrum in Schleiden nach mehr als 50 Jahren als marode gilt und den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht wird. Ein Gutachten kommt außerdem zu dem Schluss, dass eine Sanierung mit erheblichem Aufwand verbunden und voraussichtlich nicht wirtschaftlich wäre. Für Mechernich spricht laut Gutachten auch die zentrale Lage: Von dort aus wären deutlich mehr Menschen und Feuerwehrstandorte im Kreis innerhalb von 20 Minuten erreichbar. Das neue Zentrum soll zukünftig Feuerwehr, Katastrophenschutz und Zivilschutz an einem Standort bündeln und den Kreis besser auf große Einsatzlagen vorbereiten.

Kreis soll zunächst Kosten und Bedarf ermitteln

Als Nächstes soll der Kreis jetzt ein geeignetes Grundstück in Mechernich sichern und in einer sogenannten Leistungsphase Null den genauen Bedarf ermitteln – also unter anderem Flächen, Kosten und Fördermöglichkeiten. Erst auf dieser Grundlage entscheidet der Kreistag über die konkrete Planung und den späteren Bau. Je nach Ausführung könnte der Neubau nach ersten Schätzungen zwischen rund 19 und 35 Millionen Euro kosten. Ein Teil der Finanzierung soll über Mittel aus dem NRW-Infrastrukturgesetz erfolgen